Ev.-luth. St. Georgs-Kirchengemeinde

Eisdorf / Willensen

Kinderchorprojekt 2018

Kindermusical

 

Kindermusical in Nienstedt und Eisdorf

Eine emotionale Szene aus dem Leben Jesus wird in den Kirchen Nienstedt und Eisdorf dargestellt. Dichtes Gedränge, ein Bettler mittendrin, Händler die ihre Waren anbieten. Und die Wirkung Jesu, der dem Blinden hilft aber dann aufbraust, als er die Geschäftemacherei im Tempel sieht. All das verpackt in einem Kindermusical im Altarraum der beiden Kirchen.

Seit mehreren Wochen probt der Projekt-Kinderchor der Kirchengemeinden Nienstedt-Förste und Eisdorf-Willensen für seinen großen Auftritt am 24. Juni 2018. Aktivitäten auch von Seiten der Eltern um Kulissen, Requisiten und Verkleidung. In Nienstedt wird die bewährte Bühne aufgebaut, in Eisdorf sogar eine neue Bühne geschaffen.

Das Musical mit dem klangvollem Titel „Gerempel im Tempel“ spielt im Vorhof des Jerusalemer Tempels. Händler und Geldwechsler ließen das Gotteshaus eher zu einer Räuberhöhle als zu einem Gebetshaus verkommen. Wütend kam Jesus dazu und vertrieb die Händler.

25 Kinder im Alter von 6-12 Jahren werden gemeinsam mit einem professionellen Instrumentalensemble die Geschichte des Markttreibens, der Austreibung der Händler aus dem Tempel und ihrer Reaktion darauf musikalisch darstellen. Die Leitung liegt bei Kerstin Nowakowski. [1]

Beide Gemeinden verzichteten auf die Feier eines traditionellen Gottesdienstes. Sie laden dazu ein, sich in dieser Form mit biblischer Überlieferung auseinanderzusetzen. Die Dauer beträgt gut 45 Minuten. In der Kirche St. Martin in Nienstedt beginnt die Aufführung um 11.00 Uhr, die zweite Vorstellung startet um 17.00 Uhr in der Eisdorfer Kirche St. Georg. Anschließend Zusammensein.

 


[1] Vertiefung: Die Kinder beobachten das Marktgeschehen im Tempel. Es herrscht dort dichtes Gedränge und Gerempel. Dieses Chaos finden die Kinder nicht gut oder sogar befremdlich. So singen sie laut über das, was sie empört. Die Situation droht zu eskalieren, als Jesus den Tempel besuchen will und den Vorhof als regelrechte Markthalle vorfindet, in der alles andere als christliche Werte maßgeblich sind. Jesus ist wütend, dass sein Tempel ein Kaufhaus statt ein Bethaus ist. Die Kinder begrüßen die „Aktion“ und können den sonst so sanften Jesus verstehen. „Wut tut manchmal gut, Wut kann manchmal hilfreich sein.“ Gefühle kann man zulassen und ausleben. Aber ebenso mahnen die Kinder die Händler, die Jesus massiv bedrohen zur Besonnenheit. Sie wollen keine Gewalt. „Schlagen, Treten, Hauen und Spucken ist nur gemein“ wird daher der Chor gegen Ende singen. Obwohl die Rolle des Jesus nur stimmlich (aber nicht optisch) besetzt ist: Sein Wirken und Handeln ist Zentrum des Stückes.

Die Kinder haben in dem Musical die Rolle der Weisen, die die Erwachsenen darauf hinweisen, was Jesus gesagt und gemeint hat. Sie erinnern an Menschenwürde, Nächstenliebe und respektvollem Umgang miteinander.

 

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