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Frühstück unter den Eichen am 01.08.2010 |
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Donnerstag, 05. August 2010 |
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Pastor Andre Dittmann
Predigt über den Pop-Song „Irgendwas bleibt"
Liebe Gemeinde!
Eine eindringliche, ruhige Melodie. Flehend tastet sich die Melodie des Liedes „Irgendwas bleibt" der deutschen Pop-Gruppe Silbermond nach oben.
Nur durch einem unterbrochen, wie durch einen Wirbelsturm, wie ein Erdbeben, einer zerstörerischen Welle bringen die Zeilen „auch wenn die Welt den Verstand verliert" endgültig zum wanken.
Grätschen unerbittlich dazwischen, mitten hinein in den Refrain, die dauernde, ewige Bitte eines Menschen der total verunsichert ist: „Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit!"
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Bekanntmachung |
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Dienstag, 03. August 2010 |
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 Evelyn Susan Giesecke
Der Kirchenvorstand der St. Georg Kirchengemeinde Eisdorf-Willensen gibt bekannt, dass Frau Evelyn-Susan Giesecke aus persönlichen und beruflichen Gründen mit sofortiger Wirkung ihr Amt als Kirchenvorsteherin niedergelegt hat. Dieser Rücktritt trifft uns zwar unvorbereitet, wir haben aber Verständnis für ihre privaten Gründe.
Wir danken Frau Evelyn-Susan Giesecke für ihr bisheriges aufopferndes Engagement in unserer Kirchengemeinde.
Frau Evelyn-Susan Giesecke war seit dem Jahr 2000 für die St. Georg Kirchengemeinde Eisdorf-Willensen als Kirchenvorsteherin tätig. Vom Jahr 2006 bis zum Jahr 2009 als Krchenvorstands-vorsitzende. Sie hat hervorragende Arbeit geleistet und war uns eine große Stütze. Sie wird uns fehlen!
Wir wünschen Ihr und Ihrer Familie für Ihren weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute, Gesundheit und Gottes Segen!
Der Kirchenvorstand
St. Georg Eisdorf-Willensen
mit Pastor Jens Kertess
Liebe Evi
Möge Dein Weg Dir freundlich entgegenkommen.
Möge die Sonne Dein Gesicht erhellen.
Möge der Wind Dir den Rücken stärken
und der Regen um Dich herum die Felder tränken.
Möge der gütige Gott Dich in seinen Händen halten.
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Angedacht |
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Dienstag, 03. August 2010 |
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Pastor Jens Kertess
Liebe Leser der Homepage,
es mag uns zwar nicht bewusst sein, aber wir fällen ständig Urteile.
Richten tagtäglich über unsere Mitmenschen und ihr Handeln.
Nicht selten haben wir dabei Vorurteile, urteilen ohne Grundlage.
Etwas, was auch Jesus Christus kennt, der bei Johannes spricht:"Menschen urteilen, ich aber urteile über keinen." Wie dieser Unterschied zwischen menschlichen (Vor)Urteilen und der Urteilsfreien Bewertung Jesu aussieht, denke ich, kann die folgende (fiktive) Geschichte deutlich machen, die unserem Alltag entspringt: In einen Supermarkt kam ein Mann mit noch vollen Einkaufstüten von draußen wieder herein, stürzte auf die Kassiererin zu und rief ihr lauthals in deutscher Sprache, aber mit fremdländischen Akzent, zu: „Ihre Abrechnung hatnicht gestimmt!“ - Daraufhin erst Totenstille, dann großes Lamento: Die Kassiererin bestritt, dass ihr so etwas passieren könne. In der Warteschlange an der Kasse wurden die ersten Bemerkungen laut: „Immer diese Ausländer!“. Der Mann, der von seinem Sohn und Enkelkind begleitet wurde, blieb aber ganz ruhig und bat die Kassiererin, die Sache anhand des Kassenzettels doch noch sorgfältig zu prüfen, was aber ihrer Aussage nach, erst nach Kassenschluss möglich wäre. Daraufhin überreichte der Mann der Kassiererin eine Zehn-Euro-Note mit der Bemerkung:„Die haben Sie mir bei der Rückgabe des Wechselgeldes zu viel herausgegeben; nach Kassenschluss heute Abend werden Sie sich freuen, dass Sie keinen Fehlbetrag haben!“ Die Reaktion der Beteiligten:
Die Kassiererin bedankte sich mehrfach. - Die Warteschlange an der Kasse war verwundert: „So etwas hat man noch nicht erlebt! Und das von einem Ausländer!“ Ohne Bewertung und urteilsfrei, wie Jesus Christus es von sich sagt, werden wir Menschen sicherlich auch künftig unser Leben nicht gestalten können. Aber zu mindestens sollten wir es versuchen unsere eigenen (Vor) Urteile in Frage zu stellen, um dadurch ein besseres Zusammenleben in Jesu Sinne zu gewährleisten, der Gott sei Dank nicht so über uns urteilt, wie wir das oftmals über uns und andere tun.
Schöne Ferientage und erholsame Urlaustage
Ihr / Euer
Jens Kertess
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Angedacht |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
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 Pastor Jens Kertess
Liebe Leser der Homepage,
von Martin Buber ist die folgende Erzählung überliefert:
Rabbi Baruchs Enkel, der Junge Jechiel spielte einst mit einem anderen Jungen Verstecken.
Er verbarg sich gut und wartete, bis ihn sein Gefährte suchte.
Als er lange gewartet hatte, kam er aus dem Versteck; aber der andere war nirgends zu sehen.
Nun merkte Jechiel, dass jener ihn von Anfang an nicht gesucht hatte.
Darüber musste er weinen, kam weinend in die Stube seines Großvaters gelaufen und beklagte sich über den bösen Spielgefährten.
Da flossen Rabbi Baruch die Augen über, und er sagte: So spricht Gott auch: „Ich verberge mich, aber keiner will mich suchen.“
Diese Erzählung passt, wie ich finde gut zum Monatsspruch Juni aus dem Buch Amos, wo Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass Gott uns hier selbst auffordert ihn zu suchen, und er all jenen, die sich wahrhaftig auf die Suche nach ihm machen Leben verheißt.
Gott zu suchen und ihn zu finden ist sicherlich nicht immer leicht. Dauert oftmals ein ganzes Leben, da er sich oftmals ebenso gut verborgen zu haben scheint, wie der Enkel des Rabbi Baruch beim Versteckspiel mit seinem Gefährten. Aber lohnen tut es sich allemal nach Gott zu suchen, denn nur wer sich aufmacht ihn zu finden und ihn nicht in seinem Versteck belässt, kann ihn und das mit ihm verheißene Leben auch tatsächlich finden.
Ihr Jens Kertess |
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Monatsspruch April 2010 |
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Freitag, 02. April 2010 |
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Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.
Epheser 1, 18 |
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Botschaft vom Kreuz |
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Freitag, 02. April 2010 |
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Der Unterschied zwischen göttlicher und menschlicher Weisheit, aufgezeigt an der Botschaft vom Kreuz........ mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie der Inbegriff von Gottes Kraft. Nicht umsonst heißt es in der Schrift: ,,Die Klugen werde ich an ihrer Klugheit scheitern lassen; die Weisheit derer, die als weise gelten, werde ich zunichte machen.'' Wie steht es denn mit ihnen, den Klugen, den Gebildeten, den Vordenkern unserer Welt? Hat Gott die Klugheit dieser Welt nicht als Torheit entlarvt? Denn obwohl sich seine Weisheit in der ganzen Schöpfung zeigt, hat ihn die Welt mit ihrer Weisheit nicht erkannt. Deshalb hat er beschlossen, eine scheinbar unsinnige Botschaft verkünden zu lassen, um die zu retten, die daran glauben. Die Juden wollen Wunder sehen, die Griechen fordern kluge Argumente. Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn. Für die hingegendie Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden, erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn hinter dem scheinbar so widersinnigen Handeln Gottes steht eine Weisheit, die alle menschliche Weisheit übertrifft; Gottes vermeintliche Ohnmacht stellt alle menschliche Stärke in den Schatten.
........an der Erwählung der Christen von Korinth
Seht euch doch einmal in euren eigenen Reihen um, Geschwister: Was für Leute hat Gott sich ausgesucht, als er euch berief? Es sind nicht viele Kluge und Gebildete darunter, wenn man nach menschlichen Maßstäben urteilt, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Herkunft. Im Gegenteil: Was nach dem Urteil der Welt ungebildet ist, das hat Gott erwählt, um die Klugheit der Klugen zunichte zu machen, und was nach dem Urteil der Welt schwach ist, das hat Gott erwählt, um die Stärke der Starken zunichte zu machen. Was in dieser Welt unbedeutend und verachtet ist und was bei den Menschen nicht gilt, das hat Gott erwählt, damit ans Licht kommt, wie nichtig das ist, was bei ihnen etwas gilt. Denn niemand soll gegenüber Gott mit vermeintlichen Vorzügen prahlen können. Ist es bei euch nicht genau so? Dass ihr mit Jesus Christus verbunden seid, verdankt ihr nicht euch selbst, sondern Gott. Er hat in Christus seine Weisheit sichtbar werden lassen, eine Weisheit, die uns zugute kommt. Denn Christus ist unsere Gerechtigkeit, durch Christus gehören wir zu Gottes heiligem Volk und durch Christus sind wir erlöst. ,,Wenn also''-um es mit den Worten der Schrift zu sagen-,,jemand auf etwas stolz sein will, soll er auf den Herrn stolz sein.''
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